Das Zimmer steht bereit, in dem Helen ihre todkranke Freundin Nicola für drei Wochen aufnehmen wird. Doch sie ahnt nicht, was da auf sie zukommt. Nach erfolglos verlaufenem Krankenhausaufenthalt will sich Nicola einer alternativen Krebstherapie unterziehen. Sie begibt sich in eine Privatpraxis zur ambulanten Behandlung, die bei ihr verheerende Nebenwirkungen hervorruft. Während Helen sich aufopfernd der Pflege ihrer Freundin widmet, merkt sie, wie neben Mitleid, Liebe und Trauer ein anderes Gefühl in ihr aufsteigt: Wut auf die Scharlatane, aber auch Wut auf den Wunderglauben, der diesen Missbrauch zulässt.
"Eine ergreifende Geschichte über Freundschaft und Scharlatanerie. Marlene Diekhoff liest sie in der Rolle der Helen in nüchternem Ton, ohne ihr die Tragik zu nehmen."
ZEIT WISSEN
"Die Geschichte ist bedrängend gut, weil sie die unterschiedlichsten Formen im Umgang mit dem Krebs, dem Tod, dem Unausweichlichen diskutiert. In den Phasen der Wut wird die Lesung von Marlen Diekhoff plastisch, dann packt sie ihre Hörer beim Kragen, macht klar, dass wir früher oder später, alle einmal mit diesem Thema konfrontiert werden."
hörBücher
"Marlen Diekhoff findet den richtigen Ton für diese Geschichte: unkitschig, unsentimental und absolut packend."
Hessischer Rundfunk
"Man kann dieses Hörbuch als herzensbildende Maßnahme nur wärmstens empfehlen."
Bayern 2 Radio
"Marlen Diekhof liest mit einfühlsamer Zurückhaltung Garners Geschichte von einer Krebserkrankung, von den jämmerlichen Strohhalmen, an die sich Todgeweihte klammern, von Wut, Enttäuschung und Zwangsoptimismus: eindringlich und entwaffnend nah."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung