Norwegen im Sommer 1948: Der fünfzehnjährige Trond verbringt die Ferien in einer Hütte nahe der schwedischen Grenze. Es ist eine Gegend, in der man Pferde stehlen kann, zum Beispiel mit dem gleichaltrigen Jon von nebenan. Abseits vom Dorf, am großen Fluß, kommt Trond dem in den Jahren des Krieges entbehrten Vater wieder näher. Als in der Nachbarsfamilie ein schreckliches Unglück geschieht, entdeckt der Junge das wohlgehütete Lebensgeheimnis seines Vaters. In den Kriegsjahren hatte dieser zusammen mit der Nachbarin politisch Verfolgte über den Fluß gebracht. Und sich dabei für immer in diese Frau verliebt. Noch ahnt der Sohn nicht, daß er seinen Vater nach diesem gemeinsamen Sommer nie wiedersehen wird. Fünfzig Jahre später hat sich Trond eine ähnliche Hütte an einem Fluß im Norden gekauft. Nach dem Tod seiner Frau will er hier, allein mit seinem Hund, seinen Lebensabend verbringen. Bis ein Nachbar auftaucht, der ihm bekannt vorkommt, und die Ereignisse jenes Sommers ihn wieder einholen.
"Das ist verdichtetes Leben: von absolut zwingender und unangestrengter Notwendigkeit."
Felicitas von Lovenberg in der FAZ
"Die Annäherung an ein Lebensgeheimnis, gleichzeitig nebulös und glasklar erzählt."
SWR Bestenliste
"Es ist ein Roman der leisen Töne, des Sinnierens über das eigene Leben und die darin unvorhersehbaren Ereignisse. Walter Kreyes Lesung ist dementsprechend sehr zurückhaltend, fast emotionslos, und strahlt größte Ruhe aus."
Esslinger Zeitung
"Pferde stehlen hat Per Petterson seinen Roman genannt, den Walter Kreye jetzt mit genauem Gespür für den Rhythmus dieser poetischen Prosa vollständig eingelesen hat … Wärmstens empfohlen!"
Bayern 2
"Leiser, hochsentimentaler, dabei völlig unkitschiger Roman über die essentiellen Dinge des Lebens, von Kreye hervorragend gelesen."
Stiftung Lesen
"Eine sehr intensive schöne Geschichte. Der Schauspieler Walter Kreye hat sie für das Hörbuch gelesen. […] Eine schöne Geschichte über die Geheimnisse des Lebens."
Elke Heidenreich in ZDF Lesen!
"Walter Kreye liest die Lebensgeschichte eines alten Mannes atmosphärisch dicht. Seine sonore, etwas träge Stimme paßt perfekt zu der melancholischen Grundstimmung des Romans."
Main Echo
Walter Kreye liest mit ruhigem Ton die unfassbar spannende Geschichte des Norwegers Per Petterson."
Lausitzer Rundschau
"Wunderschöne Geschichte, wunderbar vorgelesen."
Heilbronner Stimme