Der neue Mercier! Die Frage nach der Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz und danach, ob wir den Gang unseres Lebens wirklich selbst bestimmen können, stellt Pascal Mercier in seinem neuen Buch Lea. Nach dem großen Erfolg des Hörbuchs Nachtzug nach Lissabon, gelingt es Mercier erneut, philosophische Reflexion, psychologische Einfühlung und erzählerische Virtuosität zu einer einzigartigen Geschichte zu verflechten.
"Einfühlsam"
Revue
"Kreyes Vortrag lebt von einer souveränen, ruhigen Grundhaltung. Ihm eignet etwas Feines, Nobles, bisweilen Zaghaftes, was vorallem in seinen mal gläsernen, mal getupften Konsonanten zum Ausdruck kommt. Wenn Kreye, aus der Perspektive des Vaters, die physiogonomischen Veränderungen oder das Geigenspiel der Tochter beschreibt, klingt dies wie ein zarter Gesang, ganz piano und nie übereilt. Tempo entwickelt Kreye vorallem in den wörtlichen Reden. Markant sind auch die kleinen Beschleunigungen, die er in einzelne Sätze einbaut, etwa wenn die Guarneri-Geige plötzlich zum Kristallisationspunkt des Wahns wird. Umgekehrt garantiert subtile Verlangsamung ein abwechslungsreiches Hörvergnügen, beispielsweise wenn Leas neue Geige als ein neues Gravitationszentum für die alten Fantasien erscheint und Kreye dies in wunderbarem Markato-Stil vorträgt."
Fono Forum
"Walter Kreye leiht der ungekürzten Lesung seine markante Stimme."
Kölner Illustrierte
„Die ungekürzte Lesung des begnadeten Theater- und Filmschauspielers Walter Kreye aber verändert den Text. Wenn wir ein überflüssiges Adjektiv lesen, bleibt es in den Augen stecken. Wenn wir es nur hören, noch dazu mit Kreyes spröder Stimme, verschwindet es. Wahrscheinlich hört man weniger das Buch als den Erzähler, dessen Modulation die Spannung ganz anders aufbaut. Man hört die Gefühle mit, die Kreyes Stimme dem Text leiht. Man hört die eigenen Eltern Märchen vorlesen. So wird aus einem mittelprächtigen ein hörbares Buch.“
Hannoversche Allgemeine
Lea zieht den Hörer komplett in seinen Bann. Voll philosophischer Poesie, die mitunter ein bißchen kitschig ist, hören sich die 6 CDs ganz wunderbar einfach so weg.“
Radio Fritz rbb
„Walter Kreye [...] liest so nuanciert, dass man die Verzweiflung und Einsamkeit des Protagonisten förmlich spürt.“
Buchmarkt